Der Mensch ist ein soziales Wesen darum ist es mir wichtig, dass bei meinem Coaching das ganze System miteinbezogen wird. Der systemische Ansatz leitet mich und ich schaue nicht nur das Problem als solches an, sondern auch die Bedeutung im jeweiligen Lebenskontext der Klienten.
Heute stelle ich ein Werkzeug vor, dass in meiner Arbeit als Coach unverzichtbar geworden ist.
Das SYSTEMBRETT.
Ursprung
Das Systembrett ist ursprünglich als Familienbrett bekannt geworden und wurde ursprünglich von einer Arbeitsgruppe unter Kurt Ludwig, Ende der 1970er Jahre entwickelt. Er wollte ein Hilfsmittel zur Verfügung stellen welches die Vielfalt der familiären Prozesse sichtbar macht. Im Jahr 2006 wurde das Systembrett erstmals von Wolfgang Polt und Markus Rimser unter dieser Bezeichnung publiziert.
Mittlerweile ist das Systembrett aus der systemischen Arbeit nicht mehr wegzudenken und kommt in vielen Anwendungsfelder zum Einsatz. Mit Hilfe von systemischen Aufstellungen lassen sich Konflikte und verschiedene Alltagsherausforderungen oder Blockaden sehr gut lösen.
Wie funktioniert das Systembrett?
Das Systembrett, ist ein Holzbrett, auf dem kleine Figuren und Symbole aufgestellt werden, um verschiedene Systeme oder Prozesse darzustellen. Wir nutzen dazu unterschiedliche Figuren. Bereits die Auswahl der Figuren, deren Positionen und Abstand auf dem Systembrett sowie deren Blickrichtung sagen eine Menge über das jeweilige System und deren Konstellation innerhalb des Systems aus.
Nachdem alle Figuren auf das Brett gestellt sind, werden durch Fragestellungen deren unterschiedliche Sicht-und Verhaltensausweisen aufgedeckt. Wir erfahren dadurch, wie die einzelnen Figuren zueinander stehen und wie sie über sich denken. Die Klienten entwickeln durch Ihre Aufstellung neue Ideen und für sich mögliche Lösungen.
Mit was für Themen kommen meine Klienten zu mir bzw. haben sie aufgestellt?
- Streit mit dem Nachbar
- Entscheidungen treffen
- Konflikt / Teamkonflikt
- Ängste überwinden
- Altes Loslassen
- Trennung
- Etc.
Ich arbeite am liebsten mit dem Systembrett, weil die Erarbeitung unmittelbar bei den Klienten liegt und Ergebnisse rasch und deutlich entstehen. Solche Aufstellungsformen ermöglichen eindrückliche Perspektivenwechsel, neue Sichtweisen und Erlebnisse, da die Klientin oftmals das tatsächliche auch wirklich hautnah miterleben können.
Unaussprechliche Worte finden Raum und können eingeordnet werden sowie unbewusstes wird bewusst gemacht.
Sie haben Interesse an einem Coaching mit dem Systembrett? Ich begleite Sie gerne im Rahmen eines individuellen Coachings.
Sabrina Schifferle
